Vergleich
Terminal oder QR-Code? Eine Entscheidungsmatrix für sechs Gastrotypen

Foto: Jonathan Cooper / Pexels
Welche Self-Ordering-Form zu Restaurant, Café, Bar, Foodtruck, Kantine oder Quick Service passt und wann ein hybrider Ansatz sinnvoller ist.
Inhaltsverzeichnis
Terminal und QR-Code lösen unterschiedliche Situationen. Ein Terminal bündelt Bestellung an einem sichtbaren Ort. Ein QR-Code verteilt sie auf die Smartphones der Gäste.
Die schnelle Einordnung
| Betriebstyp | Häufig passender Start | Warum |
|---|---|---|
| Full-Service-Restaurant | QR-Code optional | Nachbestellung und Zahlung am Tisch |
| Bar oder Biergarten | QR-Code | große Fläche, spontane Nachbestellung |
| Quick Service | Terminal | sichtbarer Bestellpunkt und standardisierte Karte |
| Kantine | Terminal | hoher Durchsatz und wiederkehrender Ablauf |
| Foodtruck | QR-Code | wenig Platz und mobile Nutzung |
| Café | Hybrid | Counter bleibt, digitale Vor- oder Nachbestellung ergänzt |
Wann ein Terminal gewinnt
Gäste müssen kein eigenes Gerät nutzen, die Bedienung ist kontrollierbar und der Bestellpunkt sichtbar. Dafür entstehen Hardware-, Standort- und Servicekosten.
Wann der QR-Code gewinnt
Der Start ist hardwarearm und beliebig skalierbar. Dafür hängen Nutzung und Komfort vom Smartphone, Netz und der Kommunikation am Tisch ab.
Hybrid bewusst begrenzen
Mehr Kanäle bedeuten mehr Komplexität. Kombiniere Terminal und QR nur, wenn beide einen klar getrennten Anwendungsfall haben und alle Bons in derselben Produktion landen.


