Analyse
Was kostet Self Ordering wirklich? Eine Rechnung in vier Blöcken

Foto: Unsplash
Softwarepreis, Hardware, Payment und interner Aufwand: So entsteht eine belastbare Gesamtkostenrechnung statt eines irreführenden Monatspreises.
Inhaltsverzeichnis
Der veröffentlichte Softwarepreis ist selten die vollständige Rechnung. Für einen fairen Vergleich müssen einmalige, laufende, variable und interne Kosten getrennt werden.
Einmalige Kosten
Dazu gehören Einrichtung, Datenübernahme, Gestaltung, Schulung, Netzwerk und bei Terminals die Hardware samt Montage. Frage, welche Leistungen tatsächlich im Angebot enthalten sind.
Laufende Kosten
Neben der Grundlizenz können Standorte, Geräte, Schnittstellen oder Supportstufen separat berechnet werden. Rechne mit der Konfiguration, die du im Alltag brauchst, nicht mit dem kleinsten Paket.
Variable Kosten
Paymentgebühren, Bestellgebühren oder Umsatzbeteiligungen wachsen mit dem Erfolg. Modellrechnungen sollten deshalb mindestens drei Umsatzszenarien enthalten.
Interner Aufwand
Menüpflege, Kampagnen, Rückerstattungen und Gästesupport brauchen Zeit. Dieser Block ist schwerer zu beziffern, entscheidet aber oft, ob ein scheinbar günstiges System dauerhaft funktioniert.
Eine 36-Monats-Betrachtung macht Angebote vergleichbar. Stelle dabei den Kosten auch den erwarteten Nutzen gegenüber: vermiedene Kassenstunden, zusätzliche Bestellungen oder schneller frei werdende Tische.


